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Wir beginnen hier für Euch unser Fitmacher-TV während der andauernden Corona-Pandemie, welches uns alle dazu zwingt unser alltägliches Leben anders zu gestalten, als sonst gewohnt. In der ersten Ausgabe geben wir Euch seitens des Vorstandes ein kurze Update und Informationen zur aktuellen Sachlage

 


 

Liebe Eltern,

wir möchten uns sehr herzlich bei Euch bedanken, dass Ihr dem Verein die Stange haltet, auch wenn wir gerade keinen Sport betreiben dürfen. Gerade jetzt ist es für die "Flummies" schwer, die angestauten Energien in der Sport- oder Schwimmhalle freizusetzen und sich ordentlich auszupowern.

Vielleicht gehört der eine oder andere Elternteil von Euch dazu, betrieblich in die Kurzarbeit geschickt worden zu sein, verbunden mit teilweise nicht unerheblichen Gehaltsreduzierungen. Wir möchten Euch daher sehr gerne auf die Aktion KiZ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aufmerksam machen.

Was ist der Notfall KiZ?
Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Verdienstausfälle.

Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium deshalb einen Notfall-KiZ gestartet. Für den Notfall-KiZ wird der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Familien, die ab dem 1. April einen Antrag auf den KiZ stellen, müssen nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das des letzten Monats vor der Antragstellung. Es kann sich also lohnen, nach dem 1. April einen Antrag auf Notfall-KiZ zu stellen, wenn es bereits im März zu nicht unerheblichen Verdienstausfällen gekommen ist. 

Die Regelungen zum Notfall-KiZ sollen als Teil eines Sozialschutz-Paketes bis zum 29. März in Kraft treten. Gelten soll die Regelung befristet bis zum 30. September 2020. 

Zu den Leistungen für Bildung und Teilhabe zählt unter anderem auch der monatliche Betrag für soziale und kulturelle Aktivitäten wie etwa im Sportverein oder an der Musikschule in Höhe von 15 Euro.

Weitere Informationen findet Ihr unter:
www.bmfsfj.de/kinderzuschlag

Villeicht kann das KiZ-Programm im Einzelfall auch eine Hilfe für Euch und somit auch weiterhin für unseren Sportverein sein.

Wir wünschen Euch und Euren Familien zunächst einmal dennoch entspannte Osterfeiertage - bleibt gesund!

Liebe Mitglieder,
liebe Eltern,

die Situation, in der wir uns gerade befinden, ist außergewöhnlich. Einschränkungen des öffentlichen Lebens, wie sie die Corona-Pandemie derzeit nötig macht, hat wohl keiner von uns je erlebt oder gar für möglich gehalten. Die physischen sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren, fällt schwer – gerade uns als „Vereinsmenschen“. Doch wir schließen uns den Worten unserer Bundeskanzlerin an: Die Situation ist ernst. Und es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen von uns an.

Deshalb wenden wir uns heute mit diesem Appell an unsere "Vereinsfamilie" mit ihren 450 Mitgliedern: Lebt die Werte des Sports, auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Zeigt Euch solidarisch und beweist die Art von Teamgeist, die gerade nötig ist. Im Namen der Fitmacher bitten wir Euch daher: Vermeidet physische Kontakte, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Der organisierte Vereinssport gehört zu den größten Personenvereinigungen in Deutschland. Wenn jedes Mitglied als Vorbild vorangeht, sind wir im Kampf gegen den Virus einen großen Schritt weiter. Dann wird der Sport auch in dieser Krise seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten bitten wir Euch aber auch um Solidarität gegenüber unserem Verein, sowie den Trainerinnen und Trainern. Denn auch sie stehen derzeit vor großen Herausforderungen: Auch wenn der Sportbetrieb eingestellt ist, müssen wir als Verein weiterhin für Miete oder Unterhalt unserer Sportstätten aufkommen. Selbständige Trainerinnen und Trainer müssen um ihre Existenz bangen. Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass wir unsere Verein unterstützen, anstatt vorschnell auszutreten oder anteilige Rückforderungen zu stellen. Denkt dabei gerne an unsere Ehrenamtliche, die – häufig seit Jahren oder Jahrzehnten – ihre Tatkraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen.

Wie groß die Einbußen für unseren "kleinen" Sportverein sowie für alle anderen Sportvereine in Deutschland sein werden, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Sicher ist: Es geht um einen Millionenbetrag als Soforthilfe. Der Landessportbund Berlin ist deshalb bereits im Gespräch mit der Berliner Senatsverwaltung, um Möglichkeiten der finanziellen Hilfe für die Sportmetropole Berlin zu klären.

Seid versichert, dass sich der organisierte Sport auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten für die Interessen seiner Vereine einsetzt. Dies geht aber auch nur mit Eurer Hilfe. Bis dahin sind wir jedoch auch auf Eure Unterstützung angewiesen. Daher werden wir zunächst die Beitragsberechnung fortführen und auch wie gewohnt einziehen. Wir müssen hieraus weiterhin die Fixkosten wie Miete, Strom, Versicherungen finanzieren, wie auch Löhne, Gehälter und Honorare. Unser Bestreben hierbei ist es, die Existenz unseres Sportvereines zu sichern, um dann hoffentlich bald wieder auch aktiv das sportliche Leben zu reaktivieren. Erst ganz am Ende können wir uns eine wirtschaftliche Übersicht verschaffen, um weitere Entscheidungen zu treffen. Da wir ein gemeinnütziger Sportverein sind, dient Eure Unterstützung keiner Gewinnoptimierung, sondern sichert lediglich den Fortbestand und die Existenz unseres Vereines. Hierbei stehen wir auch in der sozialen Verantwortung gegenüber unseren hauptamtlichen Mitarbeitern, sowie gegenüber unseren Trainerinnen und Trainer.

Es gibt gerade Wichtigeres als den Sport. Aber wir können dazu beitragen, diese außergewöhnliche Situation zu meistern. Zeigen wir deshalb, was uns der Sport gelehrt hat: Fairness, Solidarität und Teamgeist!

Euer Vorstand

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13.03.2020 - Um einen Beitrag zur Minimierung der Verbreitung des Corona-Virus zu leisten sich während der sportlichen Aktivitäten einer möglichen Ansteckung auszusetzen, werden wir den Sportbetrieb ab sofort bis vorerst nach den Osterferien (19. April 2020) laut der behördlichen Empfehlungen ruhen lassen. Über die weitere Vorgehensweisen werden wir Euch informieren. Wir bitten zudem von Anfragen zur Erstattung von Mitgliedsbeiträgen vorerst abzusehen und hier erst einmal alles laufen zu lassen, wie bisher.

Unser Aller Ziel wird es sein, diese sehr besondere Phase möglichst beschwerdefrei zu überstehen, achtet daher bitte auf die nachfolgenden Informationen, sowie den weiteren behördlichen Meldungen aus den Medien.


Allgemeine Information

Wir beobachten die derzeitige Corona-Entwicklung sehr genau und stehen im Informationsaustausch mit dem Landessportbund Berlin, sowie dem Robert-Koch-Institut. Bislang sind bezüglich von Sportangeboten in Vereinen, wie auch bezüglich der Schwimmausbildung keine Empfehlungen bezüglich eines Aussetzens des Trainingsbetriebs erfolgt. Es bleibt vorranging dabei, die Nies- und Hustenetikette einzuhalten, wie auch die Handhygiene. 

Aufgrund der dynamischen Lageentwicklung aktualisieren und erweitern wir diesbezügliche Hinweise regelmäßig.

Risikogebiete: Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützen wir uns auf die Bewertung des Robert Koch-Institutes (RKI). Es gilt jeweils die aktuelle Liste der Risikogebiete, die beim Robert-Koch-Institut abgerufen werden kann.

Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch ("ongoing community transmission") vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Kriterien (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), exportierte Fälle in andere Länder/Regionen). Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.

Aktuelle Hinweise für Sportvereine und Schulen

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Trainings-Betrieb teilnehmen.
     
  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorläufig zu Hause.
     
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
     
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Aktuelle Hinweise für die Schwimmbadnutzung unserer Schwimmangebote

Beim Besuch des Schwimmbades besteht kein höheres Ansteckungsrisiko mit dem neuartigen Virus als andernorts auch. Die Berliner Bäderbetriebe sichern turnusmässig einen hohen Standard hinsichtlich Hygiene und Desinfektion. Eltern können mithelfen, das Risiko weiter zu minimieren, wenn folgende Punkte beachtet werden:

  • bringen Sie Ihre Kinder nur ins Bad, wenn diese sich gesund fühlen,
  • die Kinder sollten sich ohne Badekleidung vor und nach dem Schwimmen duschen und gründlich einseifen
  • die Kinder sollen nur in die Armbeuge niesen und husten.
Das Schwimmbad steht unter ständiger hygienischer Kontrolle. Das Chlor im Schwimmbeckenwasser macht Keime, so sie auftreten, unschädlich. Auch das evtl. Verschlucken kleiner Mengen Badewasser ist ungefährlich.